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Assistenzhunde und Hundesport

Eine intensive Diskussion in einer Assistenzhunde-Facebookgruppe hat uns inspiriert einen Beitrag zu dem Thema zu schreiben: Assistenzhunde und Hundesport.

Können Assistenzhunde zusätzlich noch Hundesport machen? Sogar an aktiven Tuniersport teilnehmen? Diese Frage haben wir uns intern gestellt und uns verschiedene „Fälle“ vorgestellt und unsere jeweiligen Sichtweisen diskutiert.

Es gibt verschiedene Formen von Hundesport: Agility, Hoopers, Obedience, Canicross, Mantrailing u.v.m.

ACHTUNG: Schutzhundesport ist für Assistenzhunde (in Ausbildung) laut der deutschen Assistenzhundeverordnung explizit verboten!

Grundsätzlich spricht absolut nichts dagegen zum Spaß und als Ausgleich

zum Job als Assistenzhund auch Hundesport auszuüben, wenn sowohl der Hund als auch die Halter*in Spaß dran haben. Einem gemeinsamen Hobby nachzugehen kann ebenfalls die Bindung zwischen Hund und Halter*in stärken.

Allerdings haben unsere Hunde einen herausfordernden Job als Assistenzhund. Dementsprechend müssen wir ganz besonders drauf achten unsere Hunde nicht zu überfordern. Wenn man z.B. 1 Mal die Woche mit dem Hund Agility oder Hoopers zum Spaß macht, spricht da per se nichts dagegen. Wenn man aber 4, 5 mal oder noch öfter intensiv trainiert, kann dies für einen Assistenzhund, welcher eben auch einen wichtigen Job hat, zu viel sein. Gerade die regelmäßige aktive Teilnahme an Tuniersport sehen wir eher kritisch. Wir sprechen hier nicht von aus Spaß mal 1-2 mal im Jahr mal an einem Wettkampf teilzunehmen, sondern aktiven Tuniersport mit intensivsten mehrfach wöchentlichen Training und regelmäßigen Wettkämpfen. Dies ist für die meisten Hunde, die auch als Assistenzhunde arbeiten einfach zu viel.

Zusätzlich muss auch noch auf die körperliche Verfassung des individuellen Hundes geachtet werden - ob dieser überhaupt für Hundesport und die Assistenzhundearbeit geeignet ist. Da empfehlen wir immer einen Physio oder Osteo drüber schauen zu lassen.

Unsere Hunde haben bereits einen wichtigen Job und ein zweiter "Job" im Hundesport ist in den meisten Fällen zu überfordernd.

Es wird wahrscheinlich einzelne Ausnahmen geben (Ausnahmen bestätigen ja bekanntlicherweise die Regel), aber bei dem Großteil der Assistenzhunde wäre eine so intensive Teilnahme am Hundesport eine Überforderung.

Es ist unfassbar wichtig auf seinen individuellen Hund zu schauen und einzugehen und seine Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen.

Wie seht ihr das? Betreibt ihr mit euren Assistenzhunden Hundesport als Ausgleich zum Spaß haben oder nicht? Schreibt es uns in die Kommentare!

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